Schweizerische Kriminalprävention - Prévention Suisse de la Criminalité


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Martin Boess

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Gewalt in der Schule

Jugendgewalt

Gewalt in der Schule: So vielfältig wie in der Erwachsenenwelt.

Gesellschaftliche Veränderungen führen dazu, dass der Schule eine immer grössere Verantwortung für die Erziehung und die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder übertragen wird.

Hier werden Kinder und Jugendliche aber auch mit sozialen und kulturellen Problemen konfrontiert. Der Leistungsdruck und der Konkurrenzkampf sind oft sehr stark. Nicht alle sind diesem Druck gewachsen. Vielfach versuchen die Jugendlichen, sich mit Gewalt oder anderen auffälligen Verhaltensweisen davon zu befreien.

Vorbeugung

Es gibt keine einfachen Rezepte und Massnahmen gegen die Gewalt in der Schule. Unterstützend kann jedoch das nächste erzieherische Umfeld, wie Eltern und Lehrer, wirken:
  • Partnerschaftliche Unterstützung
    Es ist wichtig, dass Jugendliche Selbstvertrauen aufbauen, einen eigenen Willen entwickeln und -wenn nötig- auch klar Nein sagen können. Dafür brauchen sie die partnerschaftliche Unterstützung von Eltern, Lehrerinnen und Lehrern sowie vertrauten Bezugspersonen.
  • Vorbildfunktion wahrnehmen
    Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit und Toleranz müssen vorgelebt werden. Gewalttätige und kriminelle Jugendliche haben häufig selber Gewalt erlebt. Damit lernen sie: Probleme löst man mit körperlicher oder seelischer Gewalt.
  • Gewalt thematisieren
    Gespräche und Rollenspiele können helfen, schwierige Situationen (Erpressen von anderen Schülern, Banden, die einen provozieren wollen, Mitschüler, die vor unseren Augen verprügelt werden usw.) zu verstehen und mit richtigem Handeln zu meistern.
  • Signale erkennen
    Alarmzeichen, die auf Gewalt an der Schule hinweisen können:
    • Ablehnung der Schule,
    • abweichendes Essverhalten und nervöse Störungen des Jugendlichen,
    • zunehmende Ausgrenzung des Jugendlichen.
Neuigkeiten

Die Anti-Betrugskampagne der SKP www.den-trick-kenne-ich.ch!

Artikel

Erstellt am:
28.07.2005

Geändert am:
06.02.2009

Fakten

Wussten Sie, dass ein Viertel aller gefassten Straftäter Kinder und Jugendliche sind?

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Broschüre «Gemeinsam gegen Gewalt»
32 Seiten, PDF (806 KB) »»

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